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Burnout-Syndrom

Wenn Stress zur Krankheit wird

Einige Burnout Merkmale kennen Sie vielleicht schon von Selbsttests.

Wichtig: Die Beeinträchtigungen treten nicht immer entsprechend der Stufenmodelle auf. Anzeichen von Burnout mischen sich fallweise - sie pendeln vielleicht in unterschiedlichen Schweregraden der Erschöpfung. Hier spielt Ihre Ressourcenlage eine wichtige Rolle. Nach Erholungsphasen werden Sie einige Zeit mehr Energie verspüren und die Anzeichen demnentsprechend leichtere sein. Wenn Sie ihre Symptome als Indikatoren im Auge behalten, kann es ausreichend sein, dass Sie vorsichtiger werden und sich damit Erleichterung verschaffen.

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Unsere Zeit - geprägt von Leistungsdruck und Stress.

Wir geben alles um unsere Ziele zu erreichen und den Anforderungen in Beruf und Alltag gerecht zu werden. Ohne Rücksicht auf uns selbst. Dafür nehmen wir sogar in Kauf unsere Gesundheit zu gefährden – Energielosigkeit, Migräne, Infektanfälligkeit, Allergien und Burnout sind nur einige Symptome, die auftreten können.

Die universitäre Medizin behandelt oft nur diese Symptome und nicht die wahre Ursache. Um diese zu finden, ist ein Blick unter die Oberfläche notwendig. Denn Stress, permanenter Druck, falsche Ernährung und äußere Einflüsse wie Elektrosmog beeinflussen unseren Körper bereits auf Zellebene.


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Das Burnout-Syndrom muss unterschieden werden von einem vorübergehenden Leistungstief. Wer kennt nicht das Gefühl der Erschöpfung, wenn man beruflich und familiär eine anstrengende Zeit hinter sich hat und auch gesundheitlich etwas angeschlagen ist? In diesem Fall hilft Ruhe, um sich vom Stress zu erholen und zur alten Form und Gesundheit zurückzufinden. Wenn Sie am Burnout-Syndrom leiden, hilft Ihnen das jedoch nicht, Sie benötigen professionelle Hilfe, wie beispielsweise eine Burnout-Therapie. Finden Sie in unserem kostenlosen Burnout Selbsttest heraus, ob Sie gefährdet sind oder möglicherweise bereits unter dem Burnout-Syndrom leiden.

Wie entwickelt sich das Burnout-Syndrom?

Das Burnout-Syndrom entwickelt sich meist über einen längeren Zeitraum - die Motivation im Beruf und das soziale Engagement wechseln fließend zum Gegenteil über, bis soziale Isolation, Resignation und Depressionen den Alltag überwiegen.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt treten warnende Symptome auf, die unbedingt ernst genommen werden sollten. Chronische Erschöpfung, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Alkohol als Trost können Anzeichen für das Burnout-Syndrom sein.

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Symptomebenen

Alle AutorInnen und ForscherInnen nennen die folgenden Symptomebenen als die 5 wichtigsten Gruppen von Anzeichen:

  1. Psychische Befindlichkeit

    Die psychische Befindlichkeit reicht von gereizt, dauermüde, depressiv, ängstlich, unter Druck, gehetzt, aggressiv, ratlos, kraftlos, angespannt bis sorgenvoll. Das Leben wird als ein fremdartiger Zustand empfunden, bis hin zum Gefühl, völlig neben sich zu stehen. Diese veränderte Selbstwahrnehmung kann Angst machen. Libidoverlust siehe unter 4. ist ebenfalls ein häufiges Symptom, es läßt sich auch mit Viagra+Co nicht "in den Griff" bekommen. Entlastung ist hier das Mittel der Wahl, bevor Sie zur Sexualtherapie starten.


  2. Körperliche Beeinträchtigungen

    Auf körperlicher Ebene werden zunehmend mehr einschränkende Anzeichen spürbar. Von beginnender Unruhe und Schlafstörung bis zum völligen Zusammenbruch (ähnlich einem Herzinfarkt). Körperliche Anzeichen für Burnout: Wenn plötzlich und ohne erkennbare Vorbelastungen körperliche Symptome auftreten: Kopfschmerz, Schwindel, starke unaufhörliche Müdigkeit, ZIttern, ... Änderungen im Blutbild (entzündliche Prozesse) sollten unbedingt andere mögliche Ursachen durch entsprechende medizinische Untersuchungen ausgeschlossen werden.


  3. Verhaltensänderung gegenüber Ihren Mitmenschen

    Die KundInnen/KollegInnen fallen möglicherweise zunehmend zur Last, werden als lästig fordernd erlebt (obwohl Sie Ihnen das Wichtigste sind). Zynische Worte, Ironie schafft wieder emotionale Distanz und sind gleichzeitig ein Ventil für Ihr Gefühl des Belastetseins. Gleichzeitig wird der Kontakt dadurch geringer.


  4. Sozialer Rückzug

    Arbeitszeit "frisst" Privatzeit. Unmerklich geschieht sozialer Rückzug - der über die Rückmeldung von aufmerksamen Menschen bemerkt werden kann. Wer wenig Zeit für (neue) Begegnung aufbringt verliert seine Kontakte rasch. Mißtrauen, Angst vor dem Ertapptwerden, Sich-Verschließen und der Begegnung ausweichen. Zum Sozialen Rückzug gehört im partnerschaftlichen auch der Lustverlust und der Rückgang der sexuellen Aktivität - was auf längere Sicht Folgeprobleme bringt.


  5. Änderungen an persönlichen Werten

    Was Ihnen wichtig war/ist könnte sich verändert haben. Möglicherweise ist der Leistungsaspekt, ein "Mehr" und "Nie genug", ein "Sofort", ein "unbedingt & immer" in den Vordergrund gerückt. Diese Entwicklung ist zu Lasten von "Was ich brauche", was "zu schaffen ist", so gekommen. Der Terminkalender und die to-do Liste regieren das Leben. Vorher war es freiwillige Begeisterung, jetzt ist es ein "Muss" und "Geht nicht anders" geworden. Vielleicht kennen Sie auch das Phänomen der inneren Kündigung, eine Art Rückzug aus der aktiven Beteiligung, um nur mehr Dienst nach Vorschrift zu tun.

Werden Sie aktiv!

Sollten Sie ständig unter Strom stehen und bereits merken, wie Sie ausbrennen und Ihre Leistung abnimmt, scheuen Sie nicht, auf Ihren Körper und ihre Psyche zu hören. Ihre Gesundheit geht immer vor!

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